Zur Darstellung sei die Schlosserei der Beispielfirma genannt, in der die Mitarbeitenden regelmäßig und in größerem Umfang Schweißarbeiten durchführen. Die Lautstärke liegt über den Arbeitstag zwischen 80 und 85 dB(A). Gegen die Schweißrauche wird eine Atemschutzmaske mit erhöhtem Atemwegswiderstand getragen.
Bei Exposition gegenüber Schweißrauchen muss Mitarbeitenden eine Schutzimpfung gegen Lungenentzündung (Pneumokokken) angeboten werden. Weiterhin gibt es zeitweise Arbeiten am PC.
So sähe ein mögliches Angebot für diese Abteilung aus:

Sie können die Farben und Schriftart auch entsprechend Ihrer Firmenrichtlinie anpassen, so dass sich Ihre Mitarbeitenden "zu Hause" fühlen.
Den Buchenden werden die Sprechstundenzeiten angeboten, die Sie mit Ihrem Betriebsarzt abgesprochen hatten.
Beispiel: Er möchte sich impfen lassen. In diesem Zuge erhält er auch gleich den Aufklärungsbogen für die Impfung als pdf-Datei mitgeliefert, so dass der Bogen in Ruhe vorher ausgefüllt werden kann und dann bei der Impfung vorliegt (Zeitersparnis!)

Der Buchende wählt dann Tag und Zeit.
Zum Schluss muss der Buchende lediglich seine Email-Adresse angeben - er erhält dann daraufhin den Termineintrag im ics-Format. Sie können das Buchungsportal so einstellen, dass auch andere Mitarbeitende diese Datei erhalten, z.B. die Vorgesetzten, um die Abwesenheit zu kennen und zu planen. Es werden dabei außer Buchungsgrund und Email-Adresse keine Daten ausgetauscht.

Der Arzt erhält einen eingeschränkten Zugang zum Portal, mit dem er jederzeit die Buchungen einsehen kann. Er kann somit z.B. einen Tag vorher selbständig seinen Sprechstundenbedarf planen (in unserem Beispiel müsste er den Pneumokokken-Impfstoff mitbringen.)
Der Arzt wählt die stattgefundene Leistung an, und kann dann unter Angabe der notwendigen Probandendaten die (Vorsorge-) bescheinigung automatisiert erstellen lassen.
Eine Bescheinigung erhält der durchführende Arzt, eine der Proband und eine der festgelegte Empfänger im Unternehmen sofort zugemailt.
Falls der Arzt probandenspezifische Bemerkungen eintragen möchte, wie z.B. "PC-Brille empfohlen", so taucht diese Bemerkung nur - wie allgemein gehandhabt - auf den Bescheinigungen für den Probanden und den Arzt auf.
Jegliches postalisches Versenden und Verteilen im Betrieb entfällt dann vollständig!